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Aktuelles

Senta Pfaff-Rüdiger

(c) Stiftung Lesen

Ausgezeichnete Doktorarbeit!

Die Dissertation von Senta Pfaff-Rüdiger über "Lesemotivation und Lesestrategien. Der subjektive Sinn des Bücherlesens für 10- bis 14-Jährige" wurde am 21. September mit dem Forschungspreis der Stiftung Lesen 2011 ausgezeichnet. Das Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen begründet den ersten Preis mit dem Anspruch und der Innovativität der Untersuchung, die "neue Perspektiven sowohl in der Mediennutzungsforschung als auch für die konkrete Leseförderung" eröffnet.

 


Vorträge auf der Jahrestagung der IAMCR 2011

Auch auf der Jahrestagung der IAMCR in Istanbul war der Lehrbereich mit Vorträgen von Anke Fiedler und Michael Meyen (Autobiographies of GDR Journalists: Reconstructing Journalistic Structures in Former Socialists Countries), Thomas Wiedemann, Michael Meyen und Maria Löblich (German Communication Science in the Epicenter of the Cold War: The Case of Walter Hagemann) sowie Maria Löblich und Manuel Wendelin (Civil collective action against data retention. An empirical case study on Germany) sehr gut vertreten.


Vorträge auf der Jahrestagung der DGPuK 2011

Auf der Jahrestagung der DGPuK in Dortmund präsentierten Senta Pfaff-Rüdiger und Maria Löblich (Die Regulierung des Jugendmedienschutzes in Deutschland. Eine qualitative Netzwerkanalyse), Maria Löblich und Manuel Wendelin (Zivilgesellschaftliches Engagement in der Internetpolitik. Praxisrelevante Einblicke in Ziele und Strategien von Netzaktivisten) sowie Kathrin Dudenhöffer und Michael Meyen (Digitale Spaltung im Zeitalter der Sättigung. Eine Sekundäranalyse der ACTA 2008 zum Zusammenhang zwischen Internetnutzung und sozialer Ungleichheit) Ergebnisse ihrer Arbeit.


Vorträge auf der Jahrestagung der ICA 2011

Auf der Jahrestagung der ICA In Boston haben Michael Meyen (The Journalistic Field in Germany: A Theoretical and Empirical Contribution to Journalism Research), Thomas Wiedemann, Michael Meyen und Maria Löblich (Communication Science at the Center of Cold War's Communication Battles: The Case of Walter Hagemann ) sowie Maria Löblich (What's European About European Communication History? A Perspective From the Journals, gemeinsam mit Christian Schwarzenegger und Susann Trabert) Vorträgen gehalten.


Ausstellung über Karl d'Ester eröffnet

Die Ausstellung anlässlich des 50. Todestags Karl d'Esters wurde von Ingrid Klausing konzipiert und ist in der Schellingstraße 3 im 5. Stock zu sehen. D'Ester war der langjährige Leiter des Münchener Instituts für Zeitungswissenschaft und einer der Gründer der Kommunikationswissenschaft in Deutschland. Die Ausstellung betrachtet das Wirkens Karl d’Esters als Kommunikationsmanager. Er pflegte die publizistische Aktion und hat damit sowohl für die Institutionalisierung des Faches als auch für das Ansehen seiner Person viel erreicht. Wie das gelang, wird am Beispiel der Öffentlichkeitsarbeit aus dem Münchener Institut, an der Wahrnehmung seiner Doktoranden und seiner Sammlung illustriert. Dass es gelang, zeigen die vielen Würdigungen, die Karl d’Ester erfahren hat.

Die Plakate der Ausstellung können auch online besichtigt werden:


Vortrag und Top Paper Award auf der Jahrestagung der ICA 2010

Michael Meyen und Anke Fiedler haben auf der 60. Jahrestagung der International Communication Association in Singapur vorgetragen. Der Vortrag mit dem Titel "The Totalitarian Destruction of the Public Sphere? Newspapers and Structures of Public communication in the German Democratic Republic (GDR)" wurde mit dem Top Paper Award in Communication History ausgezeichnet.


Zwei Vorträge aus dem Lehrbereich auf der DGPuK-Jahrestagung 2010

Der Lehrbereich war mit zwei Vorträgen auf der Jahrestagung der DGPuK vertreten:

  • Maria Löblich, Senta Pfaff-Rüdiger: Qualitative Netzwerkanalyse. Eine kommunikationswissenschaftliche Forschungsstrategie am Beispiel Medienpolitik
  • Manuel Wendelin: Medieninnovationen und Öffentlichkeitskonzept. Praktische Anpassungsprozesse idealer Normvorstellungen

Die Veranstaltung fand vom 12. bis 14. Mai in Ilmenau statt. Thema war "Medieninnovationen". Auf der Tagungswebseite kann das vollständige Programm heruntergeladen werden.


Dissertation von Maria Löblich erschienen

Das Buch mit dem Titel "Die empirisch-sozialwissenschaftliche Wende in der Publizistik- und Zeitungswissenschaft" ist der siebte Band aus der Reihe "Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft" beim Herbert von Halem Verlag. Es geht darin um den evolutionären Wandlungsprozess, der die Kommunikationswissenschaft zu dem Fach gemacht hat, das sie heute ist.


Reihe Mediennutzung: Band 15

Im Lit-Verlag ist die Dissertation von Susanne Langenohl erschienen. Das Buch hat den Titel "Musikstars im Prozess der Geschlechtsidentitätsentwicklung von Jugendlichen" und stützt sich auf Gruppendiskussionen und Leitfadeninterviews, in denen die Befragten darüber gesprochen haben, welche Rolle Girlpop, Gangster-Rap & Co. in ihrem Leben spielen.


Mit dem Masterprojekt in Moskau

Forschung einmal anders: Die Teilnehmer des Masterprojekts zur DDR-Tagespresse waren Mitte Oktober drei Tage in Moskau und haben dort auch nach Spuren aus dem Inhaltsanalyse-Codebuch gesucht. Ein Höhepunkt: das Tass-Gebäude (Code 41).


Zwei Vorträge aus dem Lehrbereich auf der Fachgruppentagung "Methoden der Internetforschung"

Der Lehrbereich war mit zwei Vorträgen auf der diesjährigen Tagung der DGPuK-Fachgruppe "Methoden" vertreten:

  • Martina Fischer, Senta Pfaff-Rüdiger: Qualitative Mediennutzungsforschung: Offline- und Online-Methoden im Vergleich
  • Olaf Jandura, Michael Meyen: Eignen sich Onlinebefragungen tatsächlich zum Identifizieren von Variablenzusammenhängen?

Die Veranstaltung fand vom 24. bis 26. September in Mainz statt.


Zwei Promotionen am Lehrbereich

Susanne Langenohl und Nathalie Huber haben im Juli ihre Dissertationen erfolgreich verteidigt. Frau Langenohl hat sich damit beschäftigt, wie Mainstream-Musikstars (Bushido und Co.) Jugendlichen helfen, eine Geschlechtsidentität zu entwickeln. Sie hat dazu Mädchen und Jungen in Gruppendiskussionen und Einzelinterviews befragt. Zweitgutachter war Rainer Winter (Klagenfurt). Nathalie Huber ist in 26 Professoren-Interviews dem Selbstbild der Kommunikationswissenschaft nachgegangen. Hier kam das Zweitgutachten von Wolfram Peiser.


Posterpräsentation auf der Jahrestagung der ICA 2009 in Chicago

Andreas Scheu hat auf der Jahrestagung der internationalen Fachgesellschaft ein gemeinsam mit Maria Löblich erarbeitetes Poster zur Fachgeschichtsschreibung präsentiert (Titel: Writing the History of the Discipline: A Sociology of Science Approach to the History of Communication Research). Das Poster ist auf großes Interesse gestoßen. Die Tagung stand unter dem Motto "Keywords in Communication" und fand vom 21. bis zum 25. Mai 2009 in Chicago statt. Weitere Informationen zur Tagung gibt es hier.


Drei Vorträge aus dem Lehrbereich auf der DGPuK-Jahrestagung 2009

Der Lehrbereich war mit drei Vorträgen auf der Jahrestagung der DGPuK vertreten:

  • Olaf Jandura, Michael Meyen: Warum sieht der Osten anders fern? Eine Studie zum Einfluss sozialer Faktoren auf Alltag und Rezeption in Medienkulturen
  • Senta Pfaff-Rüdiger: Zwischen Kulturtechnik und Hochkultur. Kulturelle Normen und kulturelle Praxis in der Lesesozialisation
  • Claudia Riesmeyer: Traumjob oder Albtraum? Selbstverständnis und Arbeitszufriedenheit deutscher Auslandskorrespondenten im Zeitalter von Internet und Globalisierung.

Die Veranstaltung fand vom 29. April bis zum ersten Mai in Bremen statt. Thema war "Medienkultur im Wandel". Auf der Tagungswebseite kann das vollständige Programm heruntergeladen werden.


Neues Buch zur Journalismusforschung

Bei UVK ist der Report "Freie Journalisten in Deutschland" erschienen. In Kooperation mit dem Deutschen Fachjournalistenverband haben Michael Meyen und Nina Springer eine Online-Befragung (n=1543) sowie rund 80 Tiefeninterviews ausgewertet. Ergebnis ist unter anderem eine Typologie, die zeigt, unter welchen Bedingungen Freiberufler heute in den Medien arbeiten.


Medien & Zeit: Sonderheft zur Fachgeschichte

Die Wiener Fachzeitschrift "Medien & Zeit" hat ihr viertes Heft von 2008 der Frage "Was ist Kommunikationswissenschaft?" gewidmet. Das Themenheft geht auf die Tagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikationsgeschichte zurück, die im Januar 2008 in München veranstaltet wurde. Drei der vier Beiträge stammen aus dem Umfeld des Lehrbereichs. Ivan Lacasa (Barcelona), der zu mehreren längeren Forschungsaufenthalten am Institut war, schreibt über Dovifat, d'Ester und Everth ("Zeitungswissenschaft als publizistische Aktion?). Manuel Wendelin beschäftigt sich mit der Lehrbuchentwicklung im Fach, und Andreas Scheu und Thomas Wiedemann fragen am Beispiel von Horst Holzer nach linken Theorien in der Kommunikationswissenschaft.


Nachrichtenagentur-Studie von Grüll veröffentlicht

Die Magisterarbeit von Philipp Grüll ist als Buch erschienen. Grüll, der seit Herbst 2008 Volontär beim Bayerischen Rundfunk ist, hat "Die Qualität von Nachrichtenagenturen aus Sicht ihrer Kunden" untersucht und dazu leitende Nachrichtenredakteure befragt. Sein zentraler Befund: Die dpa ist in jeder Hinsicht Marktführerin und für die Redaktionen eigentlich unverzichtbar.


TV-Geschichtsjournalisten und ihr Publikum

Zu diesem Thema haben Claudia Riesmeyer, Senta Pfaff-Rüdiger und Michael Meyen auf der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikationsgeschichte am 16. Januar 2009 referiert. Tagungsmotto: "Geschichtsjournalismus zwischen Information und Inszenierung". Im Vortrag ging es um die "Deutungsmacht" des Fernsehens und die Frage, wieviel Spielraum das Publikum den Journalisten lässt. Materialbasis waren die Tiefeninterviews mit Fernsehredakteuren, die Katrin Zolnowski für ihre Magisterarbeit geführt hatte, sowie die Gruppendiskussionen mit Fernsehzuschauern, die in einem Kooperationsprojekt mit dem BR entstanden waren.


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