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Profil Lehrbereich

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Der Lehrbereich von Prof. Dr. Heinz Pürer ist zunächst durch die Schwerpunkte des Lehrstuhlinhabers selbst geprägt. Es handelt sich dabei um die Fachgebiete (1) Kommunikatorforschung, respektive Journalismusforschung; (2) Journalistik als Lehre vom Journalismus; (3) Ethik in Journalismus und Massenmedien; (4) Medienstruktur- und Systemforschung, insbesondere Printmedien und Online-Zeitungen. Auf den genannten Gebieten ist der Lehrbereich durch einschlägige Publikationen ausgewiesen, so z. B. „Praktischer Journalismus – Print, Radio, Fernsehen, Online“ (2004); "Presse in Deutschland" (2007); Handbuch „Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ (2003), das unter Mitwirkung von Mitarbeitern des Lehrbereichs entstanden ist und einen Überblick über wichtige Lehr- und Forschungsgebiete sowie empirische Methoden des Faches vermittelt. Nähere Informationen über das Fachverständnis des Lehrstuhlinhabers, die Publikationen, Abschlussarbeiten etc.: http://www.ifkw.uni-muenchen.de/puerer

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrbereichs haben jeweils ihre eigenen Forschungsschwerpunkte:

Ilona Ammann befasst sich in ihrer Dissertation mit "Gedenktagsjournalismus in Wort und Bild - am Beispiel des 11. September in deutschen und amerikanischen Printmedien." Forschungsschwerpunkte sind (Foto-)Journalismus, Visuelle Kommunikation, Journalismus und Erinnerung, Kriegs- und Krisenkommunikation, International vergleichende Forschung, Methoden der Bildanalyse. 

Anke Petrat untersucht in ihrer Dissertation den Zusammenhang zwischen der Presseberichterstattung über ausländische Nachbarn in deutsch/tschechischen sowie deutsch/polnischen Grenzgebieten und den Einstellungen der jeweiligen deutschen Bevölkerung zu ihren ausländischen Nachbarn. Hierfür werden lokale Zeitungen inhaltsanalytisch untersucht und mit Befragungsdaten der deutschen Bevölkerung verknüpft. Forschungssschwerpunkte sind Medieninhaltsforschung, Rezipienten- und Wirkungsforschung sowie empirische Methoden.

Nina Springer befasst sich in ihrer Dissertation mit der Kommentarfunktion auf Online-Nachrichtenseiten, die es Nutzern seit neuestem ermöglicht, auf journalistische Beiträge zu reagieren und mit anderen zu diskutieren. Dabei soll untersucht werden, ob die Kommentarfunktion den Zugang zur Öffentlichkeit und damit die rationale, argumentative Aushandlung und Darlegung verschiedener Standpunkte in, mit und aus der Bevölkerung erleichtert und somit neue partizipative Möglichketien für die Bürger bereitstellen. Forschungsschwerpunkte sind Journalismusforschung, Olinekommunikation, (qualitative) Methoden und Medienökonomie.

Das Sekretariat des Lehrbereichs wird seit vielen Jahren in bewährter und fürsorglicher Weise von Elisabeth Schwarzenbeck betreut.

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