Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IFKW)
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Neues DFG-Projekt zum deutschen Kinospielfilm

Das DFG-geförderte Projekt „Diskursive Wirklichkeitskonstruktion im deutschen Kinospielfilm“ von Thomas Wiedemann fragt nach dem Raum des Sag- und Zeigbaren im gegenwärtigen Filmschaffen hierzulande.

04.07.2019

„Fack ju Göhte“, „Toni Erdmann“, „Werk ohne Autor“. Ausgehend von der Annahme, dass das Medium Film die Wahrnehmung der Welt beeinflussen kann und in den für das Zustandekommen deutscher Kinospielfilme charakteristischen Akteur-Struktur-Dynamiken eine Auseinandersetzung um legitime Sinnmuster stattfindet, die als Ergebnis spezifischer Macht-Wissens-Konstellationen dem Wissensregime der Gesellschaft Vorschub leisten, stützt sich das DFG-Projekt von Thomas Wiedemann auf das Programm der Diskurstheorie bzw. Diskursanalyse und fragt, welche diskursiven Regeln der Wirklichkeitskonstruktion im heimischen Filmschaffen zugrunde liegen. Für das qualitative Forschungsvorhaben werden 40 aktuelle deutsche Kinospielfilme diskursanalytisch untersucht und mit Dokumentenanalysen flankiert. Forschungsprozess und Materialauswahl sind durch ein Kategoriensystem strukturiert. Über den Fortschritt des Projekts informiert Film & Gesellschaft (http://film-und-gesellschaft.de/).


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