Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IFKW)
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Podiumsdiskussion „Die Kanzler(in) und die Medien – ein schwieriges Verhältnis“

Über das wechselhafte Verhältnis der bundesdeutschen Kanzler und der aktuellen Kanzlerin zu den Medien diskutieren am 5. September 2019 Expert*innen aus der Regierungskommunikation, dem Journalismus und der Forschung.

05.09.2019 um 18:30 Uhr

Regierungschef*innen sind auf die Medien angewiesen und die Medien auf Informationen über das Handeln der Spitzenpolitiker*innen – und doch ist das Abhängigkeitsverhältnis einem stetigen Wandel und Konflikten unterworfen. Die bundesdeutschen Kanzler und Angela Merkel haben sehr unterschiedliche Strategien gegenüber der Presse verfolgt, die nicht zuletzt von ihren vergangenen Erfahrungen mit dem Journalismus und ihrem persönlichen Regierungsstil geprägt waren. Schien das Verhältnis zu den Medien manchmal regelrecht harmonisch, so kam es auch zu Reibereien und gar zu offenen Konflikten. Die Kanzler und die Kanzlerin freuten sich anfangs oft über schmeichelhafte Porträts und Kommentare, in denen sie als Hoffnungsträger begrüßt wurden. Später wurde das Verhältnis meist kühler, manche beschimpften oder boykottierten sogar verschiedene Medienorgane.
Über das wechselhafte Verhältnis der bundesdeutschen Kanzler und der aktuellen Kanzlerin zu den Medien diskutieren am 5. September 2019 Expert*innen aus der Regierungskommunikation, dem Journalismus und der Forschung. Auf dem Podium sitzen: Belá Anda (ehemaliger Regierungssprecher), Prof. Dr. Frank Bösch (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam), Prof. Dr. Peter Hoeres (Julius-Maximilians-Universität Würzburg), Prof. Dr. Daniela Münkel (Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen), René Pfister (Der Spiegel) und PD Dr. Thomas Birkner (Universität Münster, Moderation). Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr in Raum W 201 im LMU-Gebäude Professor-Huber-Platz 2.
Die Podiumsdiskussion wird organisiert von Katharina Schmidt und Benjamin Krämer (IfKW) sowie von Thomas Birkner und Sebastian Mallek (Universität Münster), die gemeinsam in dem DFG-Projekt „Die Medienbiografien der Bundeskanzler und der Kanzlerin“ das Verhältnis der früheren Regierungschefs und Angela Merkels zu den Medien erforschen.


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