Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IFKW)
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Arslan Sevda Can

Dr. Sevda Can Arslan

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
Oettingenstraße 67
80538 München

Raum: FU111
Telefon: +49 89 2180-9419
Fax: +49 89 2180-9429

Sprechstunde:
nach Vereinbarung

Zur Person

Beruflicher Werdegang

seit Oktober 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Media Future Labs“ im Bayerischen Forschungsverbund „ForDemocracy“ am Lehrbereich Meyen, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, LMU München
2016-18 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Matthias Kohring, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Mannheim
2013-16 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Vertrauen in anonyme BewerterInnen“, Research and Study Centre „Dynamics of Change“ der Philosophischen Fakultät, Universität Mannheim
2012-13 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Matthias Kohring, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Mannheim

Ausbildung

2018 Promotion zu „Vertrauen in Online-Bewertungen: Integrative Literaturübersicht, theoretisches Modell und empirische Exploration am Beispiel von Arztbewertungen“, Erstgutachter: Prof. Dr. Matthias Kohring, Universität Mannheim, Zweitgutachter: Prof. Dr. Eugène Loos, Universiteit van Amsterdam
2009-12 MA Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Mannheim
WS 2010/11 Research MSc Communication Science (Auslandssemester), Amsterdam School of Communication Research, Universiteit van Amsterdam
2006-09 BA Medien- und Kommunikationswissenschaft mit Beifach Ethik und Kulturphilosophie, Universität Mannheim

Wissenschaftspolitische, universitäre und fachliche Tätigkeiten

Mitglied und Mitbegründerin des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft
Mitglied der DGPuK
Mitglied des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung
Mitglied des Netzwerks Gute Arbeit in der Wissenschaft
Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
2015-17 Sprecherin der NaRezFo (Nachwuchsgruppe der DGPuK Fachgruppe für Rezeptions- und Wirkungsforschung)
2015-18 Mitglied und Mitbegründerin der Mittelbau-Initiative der Universität Mannheim
HWS 2013/ FSS 2014 Zweite Vertreterin der wissenschaftlichen Mitarbeiter im Institutsrat des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Mannheim

Förderungen & Auszeichnungen

2019 LMUMentoring Programm
2015 acadeMIA einjähriges Programm der Stabsstelle für Gleichstellung und soziale Vielfalt an der Universität Mannheim zur Förderung von Wissenschaftlerinnen
2013 Bronnbacher Stipendium einjähriges Programm des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zur Förderung der kulturellen Kompetenz künftiger Führungskräfte
2013 Auszeichnung der Masterarbeit mit dem Preis für herausragende Abschlussarbeiten der Stiftung Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Mannheim
2008-12 Studienstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Forschungsschwerpunkt

Forschungsprojekt "Media Future Labs"

Medien sind als öffentliche Kommunikationskanäle wesentlich für Demokratie. Doch sie befinden sich gerade in einer Krise: Reichweite, Akzeptanz und Deutungshoheit von traditionellen Massenmedien sinken.

Vor diesem Hintergrund fragt unser Projekt nach der Zukunft der Medien: Was erwarten wir (die Gesellschaft) von Medienangeboten, was verstehen wir unter gutem Journalismus und was wollen wir uns das kosten lassen?

Mit „Media Future Labs“ bieten wir den Raum, in dem sich interessierte Menschen gemeinsam mit Medienkritikern und Medienpraktikern mit diesen Fragen auseinandersetzen können. Die Labs finden in den nächsten drei Jahren in ganz Bayern statt. Die Teilnehmer der Media Future Labs legen die Zuschauerrolle ab und beteiligen sich aktiv daran, eine neue Vision für ein Mediensystem zu entwickeln. Gemeinsam formulieren sie ein Bürgergutachten. Darin unterbreiten sie Vorschläge für die künftige Gestaltung der Kommunikationsordnung, für Qualitätskriterien im Journalismus sowie für die Gestaltung von Alternativen zu traditionellen Medienangeboten – ganz im Sinne des Konzepts der „realen Utopie“ von Erik Olin Wright. Das Bürgergutachten wird schließlich 2022 bei einem großen Medienzukunftsgipfel der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Das Projekt "Media Future Labs" ist Teil des Bayerischen Forschungsverbunds "Zukunft der Demokratie - ForDemocracy".