Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IFKW)
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Kommunikationsberufe WS 2018/19


Wintersemester 2018/2019

Veranstaltungsprogramm:

• Einführungsveranstaltung – Mittwoch, 17. Oktober 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Informationsveranstaltung M94.5/afk.tv – Donnerstag, 18. Oktober 2018 - 18.00 Uhr - Hauptgebäude, M218
• Melissa Raupach – planture.garden – Dienstag, 23. Oktober 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Thomas Masek – Crossvertise– Mittwoch, 24. Oktober 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Volker Herres – ARD – Donnerstag, 25. Oktober 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Nikolas Diringer – Galileo – Dienstag, 30. Oktober 2018 – 16:00 Uhr – Unterföhring
• Andrea Meditch – Back Allie Entertainment – Dienstag, 30. Oktober 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Martin Wagner – BR Hörfunk – Mittwoch, 31. Oktober 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Jan Zimmermann – Bayerischer Rundfunk/ARD – Dienstag, 06. November 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Anette Kolb & Dennis Amour – Bayerischer Journalisten Verband – Montag, 11. November 2018 – 10:00 Uhr – St. Martin Straße, 64
• Bea Eder & Analena Rischpler – consense communications – Dienstag, 13. November 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Anja Schäfer – „So geht Medien“ – Mittwoch, 14. November 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Peter Zock – ZDF: Leute heute – Montag, 19. November 2018 – 16:00 Uhr – Unterföhring
• Dirk Erfurth – Student und Arbeitsmarkt LMU München – Dienstag, 20. November 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Helmut Gierke & Uwe Brückner – Presseclub München – Freitag, 23. November 2018 – 11:00 Uhr – Marienplatz
• Kai Strittmatter – SZ - China: Diktatur 2.0 – Montag, 26. November 2018 – 18:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Vera Schnitzlein, Barbara von Aufschnaiter – KMS Team GmbH – Dienstag, 27. November 2018 – 16:00 Uhr – Gabrielenstraße
• Katarina Barley – Mitglied des Deutschen Bundestages/ EU-Parlaments – Mittwoch, 28. November 2018 – 18:30 Uhr – Plenarsaal in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
• Martina Ponath –¬ Etepetete PR – Mittwoch, 28. November 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Tobias Winkler – Europäisches Parlament: Informationsbüro – Donnerstag, 29. November 2018 – 13:00 Uhr – Bob-van-Benthem-Platz
• Bernd Vehlow – Blackwood Seven – Dienstag, 04. Dezember 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Detlef Esslinger – Süddeutsche Zeitung – Mittwoch, 05. Dezember 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Winfried Bergmann – Serviceplan – Dienstag, 11. Dezember 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Meghan Gregonis –¬ US Generalkonsulat – Dienstag, 12. Dezember 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Philipp Walulis –¬Enrico Pallazzo Film- und Fernsehproduktion – Dienstag, 18. Dezember 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Stefan Wickenhäuser –¬ New Business Manufaktur – Mittwoch, 19. Dezember 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Achim von Michel – Wordup PR – Dienstag, 08. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Dr. Anton Preis – Bayerische Wirtschaftsministerium– Mittwoch, 09. Januar 2019 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Serviceplan – Texterworkshop – Montag, 14. Januar 2019 – 9:00 Uhr – Brienner Straße
• Karsten Linde – IDG Business Media GmbH – Dienstag, 15. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Rita Roider – Standortmarketing München – Mittwoch, 16. Januar 2019 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Susanne Hornberger – Münchner Kirchenzeitung – Dienstag, 22. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• BR – Abendschau – Mittwoch, 23. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Rundfunkplatz 1
• Sonja Ettengruber – Die Freistunde – Mittwoch, 23. Januar 2019 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Leschs Kosmos mit Prof. Harald Lesch – Freitag, 25. Januar 2019 – 8:30 Uhr - Bavariafilmplatz 7, 82031 Grünwald
• Kathrin Hartmann und Michael Meyen (Moderation) - Medienrealität live – Montag, 28. Januar 2019 – 19:00 Uhr - Oettingenstraße 67, B001

• Marcus da Gloria Martins – Polizei München – Dienstag, 29. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Martin Blickhan & Jörg Neunecker – RTL2 – Mittwoch, 30. Januar 2019 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001
• Jacquelline Fuller - Google.org – Donnerstag, 14. Februar 2019 – 18:00 Uhr - Oettingenstraße 67, B001

Einführungsveranstaltung – Mittwoch, 17. Oktober 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Was kommt nach dem Studium? Eine berechtigte Frage für alle Studierende der Kommunikationswissenschaft, denn die Berufsmöglichkeiten sind vielfältig. Wer Kommunikationswissenschaft studiert hat, kann mit dieser Qualifikation ganz unterschiedliche Wege in die (Berufs-)Welt gehen.

In der Lehrveranstaltung »Kommunikationsberufe« kommen berufserfahrene Praktikerinnen und Praktiker aus den zentralen Feldern der Medien- und Kommunikationsberufe zu Wort: Presse, Hörfunk, Fernsehen, Film, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Medienforschung und Medienmanagement. Sie zeigen ihren Weg in der Medienwelt auf und berichten aus dem Berufsalltag.

Dabei stehen vor allem die Ausbildungsanforderungen, Möglichkeiten des Berufszugangs, besondere Tätigkeits- und Berufsmerkmale, Berufschancen sowie die Arbeitsmarktlage im Fokus und sollen mit den Studierenden diskutiert werden. Die Lehrveranstaltung lebt vom Interesse der Studierenden: Stellen Sie Ihre Fragen an unsere Referentinnen und Referenten, seien Sie neugierig und knüpfen Sie Kontakt zu unseren Referentinnen und Referenten!

In der Einführungssitzung werden die wichtigsten Eckpunkte der Lehrveranstaltung geklärt: Muss ich an allen Terminen teilnehmen? Wie melde ich mich an? Was passiert, wenn ich einmal fehle?

Die Einführungssitzung ist für alle Studierenden (Haupt- und Nebenfach) verpflichtend.

Informationsveranstaltung M94.5/afk.tv – Donnerstag, 18. Oktober 2018 - 18.00 Uhr - Hauptgebäude, M218

Praxisfeld: Journalismus

Ob die Plattenkritik zum neuen „Frittenbude“-Album, eine Rückschau zum Poetry Slam oder ein Bericht über die Münchner Flüchtlingshilfe - hier kann jeder Radio und Fernsehen hautnah erleben und vor allem: mitmachen. Die erfahrenen Fernseh- und Radiomacher von afk tv und M94.5 erklären in der Einführungsveranstaltung, wie das geht.
Der Aus- und Fortbildungskanal M94.5 sendet in München auf der gleichnamigen Frequenz ein größtenteils live produziertes 24-Stunden Radioprogramm, das überwiegend in Zusammenarbeit mit Studierenden der Münchner Universitäten entsteht. Der Münchner Aus- und Fortbildungskanal afk tv ist der erste TV-Sender für junge Erwachsene mit einer eigenen Lehrredaktion. Dafür suchen M94.5 und afk tv neue Mitarbeiter und Praktikanten. Immer zum Semesterbeginn können Sie sich für eine Mitarbeit bei M94.5 bewerben.
Die Anforderungen: Sie sind Student/­in in München und haben Lust und Zeit, mindestens zwei Semester mitzumachen. Das erwartet Sie: Sie werden festes Mitglied in einem Tagesteam Ihrer Wahl, arbeiten zusätzlich für ein Ressort (Sport, Unterhaltung, Kultur, Politik, Aktuelles, Online, Wissenschaft oder Musik) und lernen in Kursen und in der Praxis, wie man Radio macht (Beiträge, Moderation, Sprechtraining, Reportage, Nachrichten, Musikplanung etc.).

Melissa Raupach – planture.garden – Dienstag, 23. Oktober 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

Wie baut man eine erfolgreiche direct to consumer Brand auf? Und warum spielt Content dabei eine so wichtige Rolle? Auf diese Fragen wird Melissa Raupach (Mit-Gründerin von Plantura) unter anderem eingehen und Teilnehmern einen Einblick in die Welt des erfolgreichen Startups geben. Die Atmosphäre ist locker und Fragen sind mehr als erwünscht.

Plantura ist eine direct to consumer Brand im Gartenbereich mit einer klaren Vision: Nachhaltiges Gärtnern für alle. Daher ist das Plantura Ökosystem der zentrale Anlaufpunkt im Bereich Garten für nachhaltige Produkte, die die Leute lieben und Inhalte, die begeistern. Das digitale Gartenmagazin plantura.garden verzeichnet bereits über eine Millionen Hobbygärtner pro Monat. Gegründet wurde Plantura von Felix Lill, Dominik Cadmus und Melissa Raupach, wobei das Team mittlerweile 20 Mitarbeiter umfasst.

Melissa Raupach hat im Bachelor Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der LMU studiert. Für den Master hat es sie nach Dänemark, Chile und Wales verschlagen für das Erasmus Mundus Programm „Journalism, Media & Globalisation“. Während des Studiums hat Melissa in verschiedenen Medienhäusern hospitiert und sich nach ihrem Abschluss dafür entschieden, den Pfad des internationalen Journalismus zu verlassen und gemeinsam mit Felix und Dominik Plantura aufzubauen.

Thomas Masek – Crossvertise– Mittwoch, 24. Oktober 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Werbung

Einfach und schnell Werbung online buchen - das können Agenturen und werbetreibende Unternehmen mit der Hilfe des Online-Marktplatzes crossvertise. Wie ein solcher Online-Werbemarktplatz in der Praxis funktioniert und welche Praktikumsmöglichkeiten crossvertise bietet, davon erzählt Geschäftsführer Thomas Masek.
Die crossvertise GmbH ist ein junges Werbeunternehmen aus München, das die Vorteile des E-Commerce auf die Werbebranche überträgt und die Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich umfassend zu informieren und Werbemedien aller Art direkt online zu buchen. Dabei reicht die Angebotsspanne von klassischer Außenwerbung bis hin zu Online- oder mobilen Angeboten. Dabei können Kunden entweder eigenständig passende Werbemedien online suchen oder klassische Beratungsleistungen in Anspruch nehmen. Die crossvertise GmbH ist aus dem EXIST-Gründungsprojekt werbetraeger24 hervorgegangen. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet, wickelt monatlich mehr als 100 Kampagnen ab und beschäftigt ca. 35 Mitarbeiter.
Thomas Masek hat Wirtschaftsingenieurswesen an der Universität Stuttgart studiert. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur hat zunächst werbetraeger 24 gegründet, bevor er 2011 zusammen mit Matthias Völcker und Maximilian Balbach crossvertise ins Leben gerufen hat. Zwischenzeitlich war er als freiberuflicher Unternehmensberater tätig

Volker Herres – ARD – Donnerstag, 25. Oktober 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

Wer kennt es nicht: 20 Uhr in Deutschland und was läuft auf den Fernsehern? Die 'Tagesschau' im Ersten. Sie ist aber nur eine der Sendungen, die wir im ARD-Gemeinschaftsprogramm 'Das Erste' sehen können. Wie die Organisation und Koordinierung dieses Programms abläuft und was es heißt bei der öffentlich-rechtlichen ARD zu arbeiten, das erklärt uns Volker Herres in seinem Vortrag.
Die ARD - Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland – wurde 1950 gegründet und ist ein Verbund öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten. Sie finanziert sich über den Rundfunkbeitrag. Insgesamt umfasst die ARD rund 20.000 fest angestellte Mitarbeiter, elf Fernsehprogramme und 60 Hörfunkprogramme. Heutige Mitglieder sind alle neun Landesrundfunkanstalten (BR, HR, MDR, NDR, RB, RBB, SWR, SR, WDR) und die Anstalt des Bundesrechts Deutsche Welle (DW).
Volker Herres studierte ab 1978 Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und Publizistik an der Ludwig-Maximilians-Universität und absolvierte nach seinem Studium eine Ausbildung in der 17. Lehrredaktion der Deutschen Journalistenschule e.V. in München. Während seines Studiums war Volker Herres bereits als freier Mitarbeiter für die SZ und die Nürnberger Zeitung tätig. Nach dem Studium arbeitete er für das ZDF. 1995 wurde er Fernseh-Chefredakteur des NDR und leitete den Programmbereich Zeitgeschehen. 2004 wurde er Fernseh-Programmdirektors des NDR. Seit 2008 arbeitet als Programmdirektor des Ersten Deutschen Fernsehens.

Nikolas Diringer – Galileo – Dienstag, 30. Oktober 2018 – 16:00 Uhr – Unterföhring

Praxisfeld: Journalismus

Sie gehört fest ins das ProSieben-Abendprogramm - die Sendung “Galileo”. Doch wie entsteht diese Sendung und was passiert hinter den Kulissen? Die Exkursion mit Nikolas Diringer, Chef vom Dienst für “Galileo”, zeigt einen spannenden Einblick in die Fernsehwelt.
Die Exkursion ist auf 25 Teilnehmer beschränkt!
Die ProSiebenSat.1 Group gehört zu den führenden Medienunternehmen Europas mit den Free-TV-Sendern SAT.1, ProSieben, kabel eins, sixx, SAT.1 Goldund ProSieben MAXX. Zudem versorgt die globale Produktions- und Vertriebsgruppe Red Arrow Entertainment Group Sender in aller Welt mit einem Programmportfolio. Das Infotainment-Magazin “Galileo” gibt es seit 1998 und es wird montags bis sonntags um 19:05 Uhr auf ProSieben ausgestrahlt.
Nikolas Diringer hat Kommunikationswissenschaft, Markt-/ Werbepsychologie und Psycholinguistik (Magister) an der LMU München studiert. Danach absolvierte er einen Executive MBA in Projekt- und Prozessmanagement an der SMBS Salzburg/ Universität Salzburg/ Universität St. Gallen. Nach seinem Studium stieg er 2007 als Volontär bei ProSieben ein und wurde im Anschluss als Redakteur bei „Galileo“ übernommen. 2009 wechselte er zur DMC Design Agentur, die sich auf Corporate Design für Fernsehsender spezialisiert hat und leitete dort das Münchner Büro. Heute ist er Chef vom Dienst bei “Galileo”. Seit 2012 promoviert er bei Prof. Brosius hier am IfKW.

Andrea Meditch – Back Allie Entertainment – Dienstag, 30. Oktober 2018 – 16:00 Uhr –
Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Übergreifend

Wie werden Filme produziert? Was steckt hinter den Filmen, die wir Tag für Tag dank Kino, Fernseh oder Internet genießen können? Das erklärt uns Andrea Meditch, Gründerin von Back Allie Entertainment und gibt uns somit einen Einblick in das Film Business.
Back Allie Entertainment wurde 2009 gegründet und bietet sowohl strategisches, exekutives Producing, als auch kreatives Producing für Filme, Festivals und Universitäten. Das Unternehmen half beispielsweise bei dem Film „Dangerous Acts“, der 2015 einen Emmy gewann. Auch der Film „Buck“, der 2011 den Sundance Audience Award gewann wurde von dem Unternehmen unterstützt.
Andrea Meditch machte ihren Bachelor of Science an der Northwestern University im Fach Communications and Media Studies, bevor sie bis 1981 ihren Doctor of Philosophy an der Texas Universität in Austin absolvierte. Nach ihrer Zeit an der Universität trat Andrea Meditch im März 1995 eine Stelle bei Discovery.com als Editorial Director an. 7 Jahre später wurde sie Vize Präsident bei Discovery Films, wobei sie die Entwicklung und Produktion der veröffentlichen Dokumentation übernahm. Sie arbeitete als Executive Produzentin bei dem Oscar nominierten Film „Encounters at the End of the World“ sowie bei dem dem Oscar prämierten Film „Man on Wire“. 2009 gründete Andrea Meditch Back Allie Entertainment. Somit erfüllte sie sich den Traum den Menschen zu helfen, die eine wichtige Geschichte vermitteln wollen.

Martin Wagner – BR Hörfunk – Mittwoch, 31. Oktober 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

Trimedial, crossmedial, multimedial: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland wächst mit seinen Herausforderungen. Dies gilt auch für den Bayerischen Rundfunk. Er soll auch in Zukunft stark, sichtbar und relevant bleiben - so der Plan für die Organisationsreform der Landesrundfunkanstalt. Doch was macht die Reform aus und warum das Ganze? Martin Wagner ist Hörfunkdirektor des BR und kennt die Antwort. In seinem Vortrag gibt er einen Einblick in seinen Karriereweg und erzählt, weshalb der BR auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Rundfunklandschaft Deutschlands spielt.
Der Bayerische Rundfunk (BR) ist die Landesrundfunkanstalt im Freistaat Bayern mit Sitz in München und besteht in seiner heutigen Rechtsform offiziell bereits seit Januar 1949. Bayerns öffentlich-rechtlicher Rundfunk verzeichnet rund acht Millionen Zuschauer und Hörer pro Tag in ganz Deutschland. Mit zehn Radio- und zwei Fernsehstationen, dem international renommierten Symphonieorchester, dem Münchner Rundfunkorchester und einem berühmten Chor, zählt der BR zu Europas größten Rundfunkanstalten. Der BR betreibt Broadcast-Zentren in München und Nürnberg und zweiundzwanzig Regionalbüros in ganz Bayern.
Martin Wagner ist seit dem 1. Mai 2014 Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks. Nach seinem Studium der Germanistik in Würzburg begann seine Karriere zunächst im Printjournalismus, ehe er im BR-Regionalstudio Mainfranken in Würzburg als Redakteur anfing. In seiner weiteren Berufslaufbahn war Martin Wagner Leiter des ARD-Hörfunkstudios Tel Aviv, sowie Leiter des BR-Hörfunk-Gruppenstudios in Washington, wo er die Anschläge vom 11. September 2001 hautnah miterlebte. 2006 kehrte Martin Wagner nach Deutschland zurück und war ab 2009 als Leiter des BR-Studio Franken in Nürnberg tätig.

Jan Zimmermann – Bayerischer Rundfunk/ARD – Dienstag, 06. November 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

Der BR baut sich zu einem multimedialen Medienhaus um. Was bedeutet das für Autoren, Reporter, Redakteure? Einblicke in den Arbeitsalltag eines trimedialen Journalisten gibt uns Autor und Reporter Jan Zimmermann. Er berichtet zudem, was trimedialer „investigativer Journalismus“ ist, wie er investigativ arbeitet und wie der BR damit weltweit Schlagzeilen macht.
Die Landesrundfunkanstalt im Freistaat Bayern mit Sitz in München besteht in ihrer heutigen Rechtsform offiziell bereits seit Januar 1949. Bayerns öffentlich-rechtlicher Rundfunk verzeichnet rund acht Millionen Zuschauer und Hörer pro Tag in ganz Deutschland. Mit zehn Radio- und zwei Fernsehstationen, dem international renommierten Symphonieorchester, dem Münchner Rundfunkorchester und einem berühmten Chor, zählt der BR zu Europas größten Rundfunkanstalten. Der BR betreibt Broadcast-Zentren in München und Nürnberg und über zwanzig Regionalbüros in ganz Bayern.
Jan Zimmermann ist Autor, Reporter, Redakteur und Chef vom Dienst von Hörfunk- und Fernsehsendungen des BR und der ARD. Seine Schwerpunkte sind Innenpolitik, Wirtschaft, Finanzen, Verbraucher, Medizin, Patientensicherheit, Ernährung, Pflege und Rentenpolitik. Er arbeitet u.a. für das Investigativteam des Bayerischen Rundfunks "BR Recherche" und deckte in der Vergangenheit schwere Missstände in der Medizin, in Kliniken und Pflegeeinrichtungen auf. In seinen Dokumentationen und Reportagen berichtet er des Weiteren oft über Verbrauchertäuschung im Einzelhandel und legt Betrugsmaschen im Internet offen. Er ist Experte in Sachen Digitale Entwicklungen und Teil des Digitalteams des BR. Jan Zimmermann ist Diplom Journalist. Er studierte Politische Wissenschaft, Soziologie, Psychologie und Journalistik an der LMU München. Seit 2006 arbeitet er beim Bayerischen Rundfunk.

Anette Kolb & Dennis Amour – Bayerischer Journalisten Verband – Montag, 11. November 2018 – 10:00 Uhr – St. Martin Straße, 64

Praxisfeld: Journalismus

BJV – manche können mit diesen drei Buchstaben nichts anfangen, andere wissen, dass es sich um den Bayerischen Journalisten Verband handelt. Ob Fake News, Fotorecht bei Demonstrationen, Seminare zu Mobile Reporting oder zum DSGVO, Netzwerktreffen oder Rechtsberatung bei Streitigkeiten über die Höhe von Honoraren - welche Aufgaben der Verband hat, wie er arbeitet, wer darin Mitglied ist bzw. werden kann, erfahrt ihr in der Geschäftsstelle des BJV von Geschäftsführer Dennis Amour und der Hochschulbeauftragten Anette Kolb.
Die Exkursion ist auf 15 Teilnehmende reduziert!
Der Bayerische Journalisten-Verband ist der Landesverband Bayern des Deutschen Journalisten-Verbands mit Sitz in München. Der BJV wurde 1946 noch unter dem Namen „Verband der Berufsjournalisten in Bayern“ gegründet. Bis heute ist er die Interessensvertretung fest angestellter und freiberuflich tätiger Journalisten und Öffentlichkeitsarbeiter aller Medienbereiche.
Dennis Amour studierte in Münster (Rechtswissenschaften) und Mainz (Medienrecht) und schloss seine Ausbildung mit dem zweiten Staatsexamen am Landesjustizprüfungsamt Nordrhein- Westfalen ab. Schwerpunkte seiner juristischen Tätigkeit sind das Urheber- und Medienrecht, einschließlich des Äußerungsrechts sowie das Arbeitsrecht. Seit April 2009 ist Dennis Amour als Justiziar für den BJV tätig, seit September 2017 ist er Geschäftsführer des BJV.
Anette Kolb studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum und Glasgow. Nach dem Magisterabschluss war sie als Lehrerin für Deutsch und Englisch an High Schools in Japan, danach in München als Autorin bei einer Film-/Fernsehproduktionsgesellschaft für TV-Dokumentationen tätig. Beim Bayerischen Rundfunk arbeitet sie seit 2004 als fest-freie Autorin und Regisseurin (Fernsehen und Online) im Bereich Wissenschaft und Bildung. Seit 2018 ist sie Hochschulbeautragte des BJV.

Bea Eder & Analena Rischpler – consense communications – Dienstag, 13. November 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Public Relations

Kommunikation in ihren verschiedensten Facetten – das ist, womit sich die PR Agentur consense communications beschäftigt. Einen genauen Einblick in den PR-Alltag geben uns Analena Rischpler und Bea Eder in ihrem Vortrag
consense communications ist eine inhabergeführte Agentur für PR und Digitale Kommunikation, Employer Branding und Interne Kommunikation sowie Krisen- und Change Communication. Rund 25 Mitarbeiter beraten seit dem Jahr 2000 hauptsächlich mittelständische B2B-Unternehmen über alle Kommunikationsdisziplinen hinweg. consense ist Mitglied der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland e.V. , GPRA. Außerdem ist consense Mitglied der Initiative „Fair Company“ und wurde vom Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu als Top Company ausgezeichnet.
Analena Rischpler arbeitet seit 11 Jahren bei consense. Sie ist Senior-Beraterin und betreut Kunden mit den Schwerpunkten E-Commerce und IT. Sie hat Politische Wissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Neuere und Neueste Geschichte an der LMU München studiert. Während des Studiums arbeitete Analena Rischpler als freie Journalistin für die Süddeutsche Zeitung. Ihren Werdegang bei consense begann sie als Praktikantin. In den letzten Jahren hat sie Kunden aus verschiedenen Branchen betreut und dabei ihre Leidenschaft für B2B-Kommunikation entdeckt. Am Berater-Alltag schätzt sie vor allem die Abwechslung und die Herausforderung, sich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten. Bea Eder arbeitet seit 2,5 Jahren bei consense. Sie ist dort teamübergreifend für alle Personalthemen verantwortlich und kümmert sich insbesondere um das Recruiting neuer Mitarbeiter, die Personalentwicklung und –betreuung des consense-Teams sowie um das Hochschulmarketing. Sie hat Psychologie an der LMU studiert mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie und arbeitet seit 17 Jahren im Personalmanagement.

Anja Schäfer – „So geht Medien“ – Mittwoch, 14. November 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

Wie kann man Fake News und extremistische Inhalte im Netz erkennen? Wie entscheiden Nichtwähler die Ergebnisse von Wahlen? Wie gefährlich ist Populismus für die Demokratie? – Diese und andere Fragen werden in den Lernangeboten „so geht MEDIEN“ und „RESPEKT“, die der Bayerische Rundfunk produziert, beantwortet. Welche Herausforderungen es bei der modernen Umsetzung bei Videos für die Zielgruppe junger Menschen gibt, das erzählt Anja Schäfer in ihrem Vortrag.
Jugendliche und Lehrkräfte fit für die digitale Medienwelt zu machen und so auch Bewusstsein für den Stellenwert der Öffentlich-Rechtlichen zu schaffen – das ist das Ziel der Lernplattform "so-geht-medien.de", die vor einem Jahr am 7. November 2016 online ging. Der BR produziert das trimediale Angebot federführend für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren, denen über verschiedene Kanäle erklärt wird, wie ein sicherer und kompetenter Umgang mit dem Internet und Medien allgemein aussieht. Ziel ist ein kritisches Bewusstsein gegenüber Medien.
Anja Schäfer ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule und hat an der LMU München Journalistik studiert. Sie arbeitete als Redakteurin in der Nachrichtenredaktion der tz und als Pressesprecherin der Tollwood GmbH. Ihre Leidenschaft für das Medium Fernsehen – das Erzählen von Geschichten in Bildern – entdeckte sie am Ende des Studiums während eines Praktikums beim Bayerischen Rundfunk. Über 15 Jahre produzierte sie als Redakteurin beim BR Fernsehen Magazinsendungen, Reportagen und Dokumentationen zu gesellschaftspolitischen Themen. Derzeit entwickelt und verantwortet sie redaktionell Bildungsangebote für Jugendliche mit den Schwerpunkten politische Grundbildung und Medien.

Peter Zock – ZDF: Leute heute – Montag, 19. November 2018 – 16:00 Uhr – Unterföhring

Praxisfeld: Journalismus

Beziehungsdramen, öffentliche Fauxpas und Royal-Hochzeiten – das ZDF-Boulevardmagazin „Leute heute“ berichtet seit 20 Jahren über alles, was mit Promis zu tun hat. Doch welches Erfolgsrezept steckt hinter der beständigen Sendung, die durchweg gute Quoten erzielt und seit 2003 Marktführer bei den Peoplemagazinen ist? Gemeinsam im Gespräch mit Herrn Zock, dem Redaktionsleiter, gehen wir der Frage auf den Grund. Als I-Tüpfelchen dürfen wir der Livesendung beiwohnen.
„Leute heute“ startete am 3. Februar 1997 als Informations- und Unterhaltungsjournal im ZDF. Die circa 20-minütige Live-Sendung mit den Moderatoren Karin Webb und Florian Weiss wird in einem virtuellen Studio produziert. Im Fokus der Berichterstattung stehen Prominente.
Peter Zock studierte zwischen 1985 und 1990 Publizistik, Politikwissenschaft und Jura an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Seine berufliche Laufbahn begann als Redakteur der ZDF Unterhaltung, verantwortlich unter anderem für „Showfenster“, „ZDF Hitparade“, „Menschen“, verschiedene Benefiz- und Galasendungen, große internationale Musikveranstaltungen und Entwicklung neuer Jugendfernsehformate. Anschließend war er ein Jahr lang in den USA tätig. Seit 1999 ist er Redaktionsleiter des Peoplemagazins „Leute heute“ beim ZDF.

Dirk Erfurth – Student und Arbeitsmarkt LMU München – Dienstag, 20. November 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: keines

Auf der Suche nach einem Praktikum? Für Studierende ist heutzutage Praxiserfahrung ein Muss bei der Berufsvorbereitung. Vor allem während des Studiums kann man die gelernte Theorie bei einem Praktikum, in einem Nebenjob oder einer Werkstudententätigkeit leicht in der Praxis ausprobieren und hilfreiche Kontakte knüpfen. Davon berichtet Dirk Erfurth, Leiter der Service-Einrichtung “Student und Arbeitsmarkt” an der LMU München, in seinem Vortrag. Das richtige Praktikum zu finden und es erfolgreich zu absolvieren - dabei unterstützt Sie das Team von “Student und Arbeitsmarkt”. Es hilft Studierenden bei der Vermittlung von Praktika-Kontakten im In- und Ausland.Regelmäßig informiert die Plattform www.s-a.uni-muenchen.de/ über mögliche Stipendienangebote im Ausland und porträtiert Erfahrungen von Studierenden durch zahlreiche Praktikumsberichte. Ein weiteres Plus sind die Weiterbildungs- und Kursmöglichkeiten sowie das Mentoringprogramm, die Studierende konkret auf ihren Einstieg ins Berufsleben vorbereiten.

Helmut Gierke & Uwe Brückner – Presseclub München – Freitag, 23. November 2018 – 11:00 Uhr – Marienplatz

Praxisfeld: Journalismus

Der Internationale Presseclub München e.V. ist das Münchner Mediennetzwerk, in dem sich rund 750 Medienschaffende engagieren. Der Presseclub ist eines der traditionsreichsten Mediennetzwerke in Deutschland. Er wurde 1950 gegründet. Unabhängig und überparteilich stellt er Themen zur Diskussion und begleitet journalistische sowie gesellschaftspolitische Entwicklungen. Was genau im PresseClub passiert, das zeigen uns Helmut Gierke, Schatzmeister und Mitglied des Vorstands und Dr. Uwe Brückner, stellvertretender Vorsitzender.

Die Personenzahl ist bei dieser Exkursion auf 20 Teilnehmende begrenzt!
Der PresseClub versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Medienschaffenden und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen, Kultur und Sport – zum Beispiel durch Pressekonferenzen, Hintergrundgespräche oder Diskussionsrunden. Für die Zusammenarbeit mit PR- und Öffentlichkeitsarbeit gelten journalistische Grundsätze wie Transparenz und Glaubwürdigkeit, Richtigkeit und Relevanz. Als internationaler Club richtet er sich auch an auswärtige und ausländische Kolleginnen und Kollegen. Der Club fördert den journalistischen Nachwuchs mit einem eigenen Mentoringprogramm. Er vergibt im Turnus von drei Jahren den renommierten Herwig-Weber-Journalistenpreis.
Helmut Gierke studierte Volkswirtschaft an der LMU in München, worauf hin er Stellen bei Siemens und Infratest antritt. Von 1972 – 2007 war er, unter anderem in der Öffentlichkeitsarbeit, für das Studentenwerk aktiv. Darüber hinaus war er Lehrbeauftragter der FHM im Fachbereich BWL. Herr Gierke ist seit 1998 Mitglied des Presseclubs und seit 2006 Mitglied im Vorstand. Heute ist er Schatzmeister des Clubs, wirkt bei der Organisation und der wirtschaftlichen Führung mit und ist Teil des Mentoring Programms für Nachwuchs.
Dr. Uwe Brückner arbeitet von 1983 bis 1992 in verschiedenen Redakteursstellen, sowohl bei der Telezeitung in München als auch beim tv weiß-blau. Darüber hinaus war er als stellvertretender Studioleiter beim RTL Landesbüro tätig. Seit 1988 arbeitet er auch als Dozent und Lehrbeauftrager an verschiedenen Institutionen oder Hochschulen, beispielsweise der LMU in München, der Uni Augsburg oder der FH macromedia. Ab 2018 fungiert Herr Brückner unter anderem als Sprecher der Sektion „Fernsehjournalismus“ der Deutschen Fernsehakademie e.V. Darüber hinaus promovierte er 2018 im Fachbereich „Medienwissenschaft“. Uwe Brückner war Gründungsmitglied der Bayerischen Akademie für Fernsehen und ist als stellvertretender Vorsitz im Pressclub München tätig.

Kai Strittmatter – SZ - China: Diktatur 2.0 – Montag, 26. November 2018 – 18:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

Wie die Kommunistische Partei Chinas das Internet lieben lernte
Zensur funktioniert. Propaganda sticht Journalismus. SZ-Korrespondent Kai Strittmatter berichtet aus einem Land, in dem die Autokratie die Informationstechnologien des 21. Jahrhunderts als Gottesgeschenk für sich entdeckt hat, und in dem es dem Volk und den Journalisten frei steht, die Gedanken der Herrschenden zu denken.
Kai Strittmatter ist geborener Allgäuer, neben der Sinologie studierte er einst Kommunikationswissenschaften am IfKW in München. Für die Süddeutsche Zeitung arbeitete er später als Korrespondent in Peking und Istanbul. China hat er eben erst verlassen. Sein neues Buch heißt „Die Neuerfindung der Diktatur“ (Piper 2018). Es beschreibt, wie die KP dem autoritären Staat ein digitales Update verpasst und was das für die Demokratie und für Europa bedeutet.

Vera Schnitzlein, Barbara von Aufschnaiter – KMS Team GmbH – Dienstag, 27. November 2018 – 16:00 Uhr – Gabrielenstraße

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

Was macht eigentlich ein Markenstratege?
Marken bündeln die langfristigen Ziele und relevanten Wertversprechen eines Unternehmens. Es ist die Aufgabe von Marken, ein Unternehmen nach innen und außen ganzheitlich zu beschreiben und darzustellen. Deshalb ist die Markenstrategie ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen.
Der Vortrag gibt einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag eines Markenstrategen und die Schlüsselfragen der strategischen Markenentwicklung und Markenführung – von der Markt- und Markenanalyse über Positionierung und Identität, Brand Controlling bis zur Implementierung durch konkrete Maßnahmen. Anhand aktueller Fallstudien werden die neuralgischen Punkte des Prozesses deutlich. Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Einblicke in die Zukunft des Marken-Managements und die Anforderungen an einen Markenstrategen.
KMS TEAM ist eine der größten inhabergeführten Markenagenturen Deutschlands mit über 30 Jahren Beratungserfahrung, die von der Kulturinstitution bis zum globalen Konzern reicht. Die Agentur zeichnet sich durch mutige Designansätze und zukunftsweisende Markenführung aus, die die Haltung und Werte eines Unternehmens auf den Punkt bringt. In interdisziplinären Teams aus Strategy, Branding, Communication, Digital und Implementation geht es um intelligente Lösungen und den Mut anders zu denken. Das Ergebnis ist ein echter Mehrwert für die Unternehmen durch den Erfolgsfaktor Marke. Die Kundenliste der mit über 500 internationalen Kreativ-Awards ausgezeichneten Markenagentur umfasst Audi, Canyon, die Diakonie, MAN Energy Solutions, Munich Re, Porsche Motorsport, ŠKODA, die Staatsgalerie Stuttgart und Volkswagen.
Vera Schnitzlein kam 2017 als Brand Strategy Director zu KMS TEAM. Davor leitete sie bei Jung von Matt/brand identity das Consulting-Team und betreute unter anderem die Markenentwicklung für innogy sowie New Business-Mandate. Ihr Karriereweg umfasst Stationen in München, Düsseldorf und Zürich. Sie studierte Werbung & Markt-kommunikation an der Hochschule der Medien in Stuttgart.
Barbara von Aufschnaiter hat als Head of Human Resources bei KMS TEAM die Verantwortung für Recruiting, Personalmanagement und -entwicklung, sowie Employer Branding. Die Südtirolerin studierte Kommunikationswissenschaft und Politologie in Salzburg. Sie arbeitet seit über 20 Jahren als Personalerin, davon ein Großteil in renommierten Agenturen wie Serviceplan und Heye.

Katarina Barley – Mitglied des Deutschen Bundestages/ EU-Parlaments – Mittwoch, 28. November 2018 – 18:30 Uhr – Plenarsaal in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Praxisfeld: Medienpolitik

Ob Facebook, Twitter oder Youtube: Die sozialen Netzwerke gehorchen ihren eigenen Regeln, und die Folgen treten immer deutlicher zutage. Konzerne sammeln und analysieren jeden Klick, um mehr Geld mit Werbung zu verdienen. Nutzer beschimpfen andere und hetzen gegen Minderheiten, Facebook aber lässt selbst strafrechtlich relevante Inhalte gewähren – und gibt Nutzerdaten heimlich an Firmen weiter. Zugleich sind die sozialen Netzwerke in den vergangenen Monaten wiederholt missbraucht worden. Hacker erbeuteten Millionen sensibler Datensätze. Bezahlte Trolle schürten Hass und beeinflussten Wahlen. Nutzer wurden gegen ihren Willen ausgeforscht, um ihnen Werbung, Propaganda oder Falschmeldungen unterzujubeln. Und der Staat läuft hinterher.
Wo endet die Meinungsfreiheit? Was können die Bundesrepublik Deutschland, was kann die Europäische Union tun, um den Hass im Netz einzudämmen, und um geltendes Recht auch gegenüber internationalen sozialen Netzwerken wie Facebook und Youtube umzusetzen? Wo beginnt andererseits die Zensur? Und was können Nutzer tun, um sich vor Hass im Netz, vor der Sammelwut der Konzerne und vor deren Missbrauch zu schützen? Über diese Fragen wollen wir in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit Bundesjustizministerin Katarina Barley und mit dem Publikum diskutieren.

Martina Ponath – Etepetete PR – Mittwoch, 28. November 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

Ein erheblicher Teil einer Ernte bleibt ausschließlich aufgrund seines Aussehens auf dem Feld liegen, wird vernichtet oder zur Energiegewinnung zweckentfremdet. Das Startup etepetete hat zusammen mit einem Netzwerk an Bio-Bauern ein Auffangbecken für extravagant aussehendes Obst und Gemüse geschaffen. Dieses schickt etepetete als Bio-Kiste im Abo-Modell frisch vom Feld bis an die Haustür.
etepetete wurde 2014 von Carsten Wille, Chris Hallhuber, und Georg Lindermair in München gegründet. Die drei Freunde, die sich bereits aus der Schulzeit kennen, hat- ten schon früh ein Interesse daran, im E-Commerce tätig zu werden und erkannten eine Marktlücke für Bio-Produkte online: die Grundidee für etepetete war geboren. Wie das Unternehmen dieses Konzept vermarktet, davon erzählt uns Martina Ponath, Head of Marketing, in ihrem Vortrag.
Martina Ponath studierte an der Universität Augsburg und schloss ihr Studium 2012 mit einem Magistra Artium im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft ab. Sie war Gründerin und CEO der beiden Startups „real_ts goodybook 2010“, einem Gutscheinbuch für Traunstein, als auch des Augsburger Bio-Ciders „seida. Cider von hier“. Daraufhin wurde sie 2013 als Senior Media & Key Account Manager von der Münchner Performance Marketing Agentur Performance Network GmbH angestellt und arbeite ab 2016 als Partnerships Managerin für Meetic Central Europe (FriendScout24 GmbH, NEU.DE GmbH). Seit August 2018 ist Martina Ponath Head of Marketing bei etepetete.

Tobias Winkler – Europäisches Parlament: Informationsbüro – Donnerstag, 29. November 2018 – 13:00 Uhr – Bob-van-Benthem-Platz

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

Woher bekommen wir unseren Informationen über die EU? Wie war das nochmal mit den Europawahlen? Über eine Exkursion zum Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in München bekommt ihr einen Einblick in die Arbeit der EU vor Ort hier in München.
Die Personenzahl bei dieser Exkursion ist auf 50 Teilnehmende begrenzt.
Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München ist eine von insgesamt 36 Außenstellen des Europäischen Parlaments. Das Münchener Büro ist für die Kommunikation des Europäischen Parlaments in Bayern und Baden-Württemberg zuständig. Diese Kommunikation geschieht in Kooperation mit der Regionalvertretung der Europäischen Kommission. Verbindungsbüros sind generell für Bürgerinformationen, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen zuständig und erfüllen eine Brückenfunktion zu nationalen und regionalen öffentlichen Institutionen, vor allem Parlamente und Regierungen.
Studium der Politischen Wissenschaften an der Hochschule für Politik München mit den Schwerpunkten Europäische Integration und Volkswirtschaft, Abschluss Diplom. 2002-2007 in Roßtal Marktgemeinderat und Sportreferent, vor dem beruflichen Wechsel nach Brüssel Fraktionsvorsitzender und weiterer Stellvertreter des Bürgermeisters. 2013 Listenkandidat in Mittelfranken für die Landtagswahlen in Bayern. Nach dem Studium 2005-2009 Büroleiter von Dr. Ingo Friedrich MdEP, Vizepräsident und Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments, zunächst im Europabüro Gunzenhausen, ab 2007 in Brüssel und Straßburg. 2009-2014 Büroleiter des ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Dr. HansGert Pöttering MdEP, Schwerpunkt EU-Außenpolitik, Berater bei politischen Gesprächen, u.a. mit Staatspräsidenten, Regierungschefs und hohen Kirchenvertretern in zahlreichen Ländern. Nach über sieben Jahren in Brüssel und Straßburg zurück in Bayern und heute Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in München und Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Nürnberg.

Bernd Vehlow – Blackwood Seven – Dienstag, 04. Dezember 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Medien- und Marktforschung

Bernd Vehlow ist Absolvent des IfKW; auf seiner Karriereleiter hat er schon einige spannende Stufen erklommen. Dazu zählen nach Praktika bei Hubert Burda Media und Serviceplan unter anderem Jobs bei SevenOne Media und Twitter. In seinem Vortrag erzählt er uns von deiner Stelle bei Blackwood Seven und gibt einen Einblick in diese Unternehmen.
Bernd Vehlow hat an der LMU München Kommunikationswissenschaft studiert. Während seines Studiums absolvierte er mehrere Praktika, u.a. im Journalismus, in der Marktforschung und in PR/ Werbung. Nach seinem Studium arbeitete er bei der ProSiebenSat.1 Group als Research Manager. Weitere Stationen waren Yahoo! Deutschland, wo er als Senior Trade Research Manager tätig war, und United Internet Media (Head of Market Research). Von 2015 bis 2017 war Bernd Vehlow verantwortlich für die Marktforschung bei Twitter in Deutschland.
Blackwood Seven wurde 2013 in Kopenhagen gegründet und hat seitdem Standorte nach New York, Los Angeles, München und Barcelona aus. Die von ihnen angebotene Plattform soll die traditionelle Mediaplanung revolutionieren, indem Media-Pläne auf Basis von Machine Learning und Künstlicher Intelligenz gestaltet und optimiert werden. Planung und evaluation können somit aus einer Hand geschehen.

Detlef Esslinger – Süddeutsche Zeitung – Mittwoch, 05. Dezember 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

„Wer Journalistik studiert, ist anschließend Fachmann in nichts“ – diese Meinung vertritt der Journalist Detlef Esslinger. Über diese These, die Lage des Journalismus und den Beruf an sich spricht der Süddeutsche Zeitung-Redakteur in seinem Vortrag.
Die Süddeutsche Zeitung (SZ) ist mit einer verkauften Auflage von mehr als 350 000 Exemplaren die größte deutsche überregionale Abonnement-Tageszeitung. Sie wird im Süddeutschen Verlag in München verlegt. Süddeutsche.de, die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung, erreicht monatlich etwa 9,36 Millionen Unique User. Von Montag bis Samstag berichtet die SZ Aktuelles und Hintergründiges aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Feuilleton, Panorama, Medien, Sport und Wissenschaft.
Detlef Esslinger absolvierte sein Studium der Volkswirtschaftslehre in Trier und Köln und besuchte danach die Henri-Nannen-Journalistenschule. Seit 1991 ist er Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er ist stellvertretender Leiter des Ressorts Innenpolitik sowie zuständig für die Ausbildung der Volontäre und Volontärinnen.

Winfried Bergmann – Serviceplan – Dienstag, 11. Dezember 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing

Innovative Kreativität und vernetztes Arbeiten in allen kommunikativen Disziplinen - dafür steht Serviceplan, die größte inhabergeführte Agenturgruppe Europas mit derzeit über 80 Schwesterfirmen und 23 Standorten. Wie der Alltag einer solchen internationalen Werbeagentur aussieht und welche Praxiserfahrungen dort gesammelt werden können, davon erzählt Winfried Bergmann, Global Head of HR der Serviceplan Gruppe, in seinem Vortrag.
Im Jahre 1970 als kleine Werbeagentur gegründet, vereint die Serviceplan Gruppe unter ihrem Dach die "klassischen" Serviceplan Agenturen, die Digitalagenturen der Plan.Net, die Mediaagenturen der MediaPlus und das Marktforschungsinstitut Facit. Zu den Kunden zählen u.a. AOK, BMW, KFC, Bosch, Telekom, Ferrero, Consorsbank, Auchan, Beck´s, Continental, DATEV, Lufthansa, HiPP, LEGO, METRO, MINI, BSH, Sky, Thüga, Vaillant oder Weight Watchers. Die Gruppe beschäftigt ca. 3800 Mitarbeiter und wird regelmäßig für ihre Arbeit bei den nationalen und internationalen Kreativwettbewerben ausgezeichnet.
Winfried Bergmann ist gelernter Texter. Nach seinem Studium der Geschichte und der deutschen Literatur- und Kommunikationswissenschaft in München wurde er bei der Werbeagentur ST.B. ausgebildet und startete 1983 bereits als Grouphead Texter bei Heye & Partner. Seit 1989 ist er bei Serviceplan tätig, führte dort 20 Jahre lang eine der Campaign-Agenturen und ist jetzt für den Bereich Human Resources verantwortlich.

Meghan Gregonis – US Generalkonsulat – Dienstag, 12. Dezember 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

Die Beziehung zwischen den USA und Bayern ist eine wichtige und hat eine lange Tradition und Geschichte. Wie bis heute diese Beziehung gepflegt und die Kommunikation aufrechterhalten wird, darüber erzählt uns Generalkonsulin Meghan Gregonis in ihrem Vortag.
Das US-Generalkonsulat in München wurde in den 1950er Jahren erbaut und vertritt in Bayern die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika. Dabei wird ein großer Fokus auf die Intensivierung der bayerisch-amerikanischen Beziehungen gelegt. Die konsularischen Dienste richten sich primär an die in Bayern lebenden US-Amerikaner und Besucher aus den Vereinigten Staaten, z.B. bei Hilfe im Notfall, Passangelegenheiten und Fragen rund um die Staatsbürgerschaft. Die Visaabteilung ist Ansprechpartner für Bürger aus Deutschland und anderen Ländern bezüglich temporärer Reisen in die Vereinigten Staaten, wie Tourismus, Arbeit, Studium oder Austauschprogramme.
Meghan Gregonis studierte an der Temple University BWL und trat 2001 in den auswärtigen Dienst ein. Frau Gregonis hat bereits in vielen verschiedenen Ländern gewohnt, so arbeitete sie 2003 als Pressesprecherin in Bagdad, bis 2004 als Kulturattaché in Jerusalem, 2004 bis 2007 als persönliche Referentin des US-Botschafters in Rom und war 2007 und 2008 sowohl Sprecherin der Botschaft und Leiterin der Presseabteilung in Riad. In Washington leitete sie das Engagement der US-Regierung in türkischen Angelegenheiten für den Nationalen Sicherheitsrat.
2013 und 2014 leitete sie das größte Medienbüro des Außenministeriums in Islamabad. Vor ihrer jetzigen Aufgabe war Frau Gregonis stellvertretende Direktorin für Public Diplomacy im Büro europäischer und eurasischer Angelegenheiten des US-Außenministeriums. Dort beschäftigte sie sich unter anderem auch mit der Koordination der USA, Desinformationen entgegenzuwirken. Zur Zeit ist sie US–Generalkonsulin im Konsulat in München und somit für ganz Bayern zuständig.
Der Vortrag ist auf Englisch.

Philipp Walulis –Enrico Pallazzo Film- und Fernsehproduktion – Dienstag, 18. Dezember 2018 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

“Fernsehen macht blöd - aber auch unglaublich viel Spaß” - frei nach diesem Motto wirft Philipp Walulis in seiner Comedysendung "Walulis sieht fern“ einen unterhaltsamen Blick auf den täglichen TV¬-Wahnsinn. In seinem Vortrag berichtet der studierte Kommunikationswissenschaftler von seinem Arbeitsalltag.
Walulis parodiert die Hintergründe und Funktionsweisen von Fernsehsendungen. Ob “Bauer sucht Frau“, Kochsendungen oder der “Tatort” - kein Phänomen der deutschen Fernsehlandschaft wird von seiner satirischen Analyse verschont. Die Sendung wird auf dem deutschen Digitalsender EinsPlus ausgestrahlt.
Philipp Walulis studierte Theater- und Kommunikationswissenschaft sowie Psychologie an der LMU München und war beim Müchner Radiosender M94.5 als Moderator und Ressortleiter tätig. Weitere berufliche Stationen als Moderator, Redakteur und Reporter waren das Jugendangebot “on3“ des BR, das Jugendmagazin “MyPokito“ bei RTL2 und die Live-Fernsehsendung “DASDING.tv” im SWR. Für seine Fernsehsatire “Walulis sieht fern” wurde er 2012 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Stefan Wickenhäuser – New Business Manufaktur – Mittwoch, 19. Dezember 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Unternehmenskommunikation

Der Übergang zur Digitalisierung und Technologisierung fällt nicht allen Unternehmen leicht. An dieser Stelle hilft die New Business Manufaktur bei der Erarbeitung neuer Strategien und Modelle, um diese Transformation zu vollziehen. Stefan Wickenhäuser, Gründer der New Business Manufaktur, berichtet über das Unternehmen und über die Beratung seiner Kunden.
Das Unternehmen New Business Manufaktur hilft anderen Unternehmen Transformationen zu vollziehen. Über die Entwicklung von Strategien, neuen Produktideen und neue Kundenzentrierung wird den Kunden geholfen, die Digitalisierung und Technologisierung zu etablieren und in einem Geschäftsmodell zu nutzen. Diese Entwicklung geschieht primär Praxis orientiert.
Stefan Wickenhäuser berät seit ca. 15 Jahren Unternehmen. Er startete als IT Berater, bis er dann in die Unternehmensberatung überging. Herr Wickenhäuser gründete das Unternehmen New Business Manufaktur und unterstützt nun Kunden im Wechsel von Geschäftsmodellen und berät sie hinsichtlich neuer Ideen und Strategien.

Achim von Michel – Wordup PR – Dienstag, 08. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

PR für mittelständische Unternehmen – das ist, worauf sich WORDUP PR fokussiert und spezialisiert hat. Wie genau diese Unternehmensberatung aussieht, das erzählt uns Gründer Achim von Michel in seinem Vortrag.
WORDUP PR wurde 1994 gegründet und ist auf die Unternehmenskommunikation für mittelständische, nationale und internationale Unternehmen spezialisiert. 6 Mitarbeiter in München und Berlin betreuen in der strategischen und operativen Kommunikation, als externe Pressestelle und in Krisenfällen.
Achim von Michel studierte bis 1994 an der LMU in München Kommunikationswissenschaft, Informatik und Psychologie. Nach einem Recherche-Aufenthalt an der Stanford University in Palo Alto, California legte er im Sommer 1994 die Magisterprüfung am IfKW „mit Auszeichnung“ ab. Seine Magisterarbeit beschäftigte sich mit Universitäts-Radiosendern und war in einer Version als Studie für die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) einige Zeit später die wissenschaftliche Grundlage bei der Gründung des Münchner Ausbildungs-Radiosenders M 94,5. Seit 2007 ist Achim von Michel auch Funktionsträger im größten, freiwillig organisierten Mittelstandsverband, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) Hier fungieret er als Pressesprecher und Beauftragter für Politik in Bayern. Seit 2012 ist er auch Herausgeber des Online Unternehmensmagazins mittelstandinbayern.de. Achim von Michel ist Beirat der Müncher Webwoche sowie bei der wissenschaftlichen Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Dr. Anton Preis – Bayerische Wirtschaftsministerium– Mittwoch, 09. Januar 2019 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

Wie erfahren wir, was in Bayerns Staatsregierung aktuell und wichtig ist und welche Themen gerade auf der politischen Agenda stehen? In seinem Vortrag zeigt uns Anton Preis, Leiter Kommunikation und Pressesprecher des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, was es bedeutet, Medienarbeit für die Bayerische Staatsregierung zu machen und gibt einen Einblick in das Amt eines Pressesprechers.
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) ist ein Ministerium der Bayerischen Staatsregierung mit Sitz in München. Dem Staatsministerium für Wirtschaft ist seit dem 1. Oktober 1952 das bis dahin eigenständige Staatsministerium für Verkehr angegliedert. Seit dem 27. Oktober 1994 hieß die Behörde „Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie“. 2003 wurde noch der Zusatz „Infrastruktur“ hinzugefügt. Nachdem das Ressort Verkehr an das Innenministerium und der Bereich Landesentwicklung an das Finanzministerium überging, erhielt das Ministerium im Oktober 2013 den Namen Ministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Im März 2018 wurde es zum Ministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie umbenannt. Seit November 2018 trägt es die heutige Bezeichnung.
Bis 2007 absolvierte Dr. Preis ein Studium der Betriebswirtschaftslehre und der Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg und besucht die MBA Murray State University (USA) Im Jahr 2011 promovierte er bei Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber an der WHU in Vallendar Seine berufliche Laufbahn startet mit einem Zeitungsvolontariat bei der Verlagsgruppe Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung. Daraufhin trat Dr. Preis eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Management und Controlling an der WHU in Vallendar. Schließlich wurde er Referatsleiter des Journalisten-Stipendienprogramm im Institut für Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung, bis als Referent in der Außenwirtschaftsabteilung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ging. Dort nahm er nach einiger Zeit die Stelle als Stv. Pressesprecher des Bayerischen Wirtschaftsministeriums an. Ab Februar 2014 arbeitete er als Pressesprecher und Leiter der Pressestelle des Bayerischen Landtags. Seit Kurzem ist er als Leiter Kommunikation ins Bayerische Wirtschaftsministerium zurückgekehrt.

Serviceplan – Texterworkshop – Montag, 14. Januar 2019 – 9:00 Uhr – Brienner Straße

Praxisfeld: Journalismus

Innovative Kreativität und vernetztes Arbeiten in allen kommunikativen Disziplinen – dafür steht »Serviceplan«, die größte inhabergeführte Agenturgruppe Europas mit derzeit über 40 Spezialagenturen in Sachen Kreation, Technologie und Media und 37 Standorten. Wir besuchen die Agenturgruppe vor Ort im Haus der Kommunikation, hören uns Vorträge an und Texten selbst ein bisschen.
Im Jahre 1970 als kleine Werbeagentur gegründet, vereint die Serviceplan Gruppe unter ihrem Dach die „klassischen“ Serviceplan Agenturen, die Digitalagenturen Plan.Net, die Mediaagenturen Mediaplus, die Realisationsagenturen Serviceplan Solutions, die Marktforschungsagenturen Facit und die Unternehmensberatungsagenturen Serviceplan Consulting Group. Zu den Kunden zählen u.a. AOK, BMW, Consorsbank, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, HiPP, MAN, Media Markt, Mini, Penny, Rodenstock, Rügenwalder Mühle und WMF. Die Gruppe beschäftigt ca. 4.400 Mitarbeiter weltweit und wird regelmäßig für ihre Arbeit bei den nationalen und internationalen Kreativwettbewerben ausgezeichnet.
Die Exkursion dauert etwa drei Stunden und umfasst folgende thematische Schwerpunkte: Vorstellung der Agenturgruppe Serviceplan Vorstellung des Berufsbildes „Werbetexter“ ca. 90-minütiger Textworkshop Für diese Exkursion ist aktive Teilnahme gewünscht. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Detlef Esslinger – Süddeutsche Zeitung – Mittwoch, 05. Dezember 2018 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

„Wer Journalistik studiert, ist anschließend Fachmann in nichts“ – diese Meinung vertritt der Journalist Detlef Esslinger. Über diese These, die Lage des Journalismus und den Beruf an sich spricht der Süddeutsche Zeitung-Redakteur in seinem Vortrag.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) ist mit einer verkauften Auflage von mehr als 350 000 Exemplaren die größte deutsche überregionale Abonnement-Tageszeitung. Sie wird im Süddeutschen Verlag in München verlegt. Süddeutsche.de, die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung, erreicht monatlich etwa 9,36 Millionen Unique User. Von Montag bis Samstag berichtet die SZ Aktuelles und Hintergründiges aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Feuilleton, Panorama, Medien, Sport und Wissenschaft.

Detlef Esslinger absolvierte sein Studium der Volkswirtschaftslehre in Trier und Köln und besuchte danach die Henri-Nannen-Journalistenschule. Seit 1991 ist er Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er ist stellvertretender Leiter des Ressorts Innenpolitik sowie zuständig für die Ausbildung der Volontäre und Volontärinnen.

Karsten Linde – IDG Business Media GmbH – Dienstag, 15. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Werbung

Wie gelingt der Einstieg in den Job? Was sind die Anforderungen im Alltag? Und wie kann man seine individuelle Karriere verfolgen? Antworten darauf gibt uns IDG’s Director of Media Sales Solutions, Karsten Linde.
IDG – das weltweit führende IT-Medien, Daten- und Services-Unternehmen begleitet die IT-Zielgruppe und IT-Werbekunden im Zeitalter der Digitalisierung. IDG beschäftigt inklusive aller Bereiche über 13.000 Mitarbeitende, ist in 97 Ländern vertreten und zählt zu den führenden Medien- und Informationsanbietern der IT Branche. In Deutschland zählen die Medienmarken PC-Welt und Macwelt im Consumer-Bereich sowie CIO, Computerwoche und ChannelPartner für den IT B2B-Bereich zum Portfolio des Medienhauses.
Karsten Linde studierte an der Universität Greifswald Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft und schloss sein Studium 2008 hier am IfKW der LMU München mit dem Master in Kommunikationswissenschaft ab. Nach dem Einstieg in die Werbebranche in einer Agentur ist Karsten Linde seit 2009 bei IDG tätig und durchlief unterschiedliche Bereiche im Unternehmen.

Rita Roider – Standortmarketing München – Mittwoch, 16. Januar 2019 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

München – wir alle profitieren von dieser schönen Stadt, doch wer repräsentiert sie eigentlich? Das Standortmarketing München hat sich zur Aufgabe gemacht diese Stadt darzustellen. Leiterin Rita Roider erzählt uns etwas über ihre Arbeit beim Standortmarketing.

Landeshauptstadt München als führenden Wirtschaftsraum auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Hauptzielgruppe sind Wirtschaftsakteure und Fachkräfte. Das Team vom Standortmarketing betreut den Wirtschaftsbereich des städtischen Internets ebenso wie internationale Wirtschaftsdelegationen, Netzwerke, Messen und Veranstaltungen, sowie Kommunikations- und Kooperationsprojekte – oft in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern (Ministerien, Wirtschaftskammern, Unternehmensverbänden, diplomatischen Vertretungen, (Fach)-Medien, Unternehmen, regionalen Kooperationen, u.a.).

Rita Roider leitet seit 2001 das Team des Standortmarketings. Sie hat Verwaltungswirtschaft studiert und zu vielen Fragestellungen der Wirtschaftsförderung gearbeitet. Sie beschäftigt sich mit kommunaler PR und Marketing-Strategien und dem Umsetzen in Projekten ebenso wie mit der Analyse internationaler Wirtschafts-, Wissenschafts- und Technologiethemen und deren Auswirkungen auf München und die Positionierung der bayerischen Landeshauptstadt.

Susanne Hornberger – Münchner Kirchenzeitung – Dienstag, 22. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

Was sagt eigentlich die Kirche dazu? Eine Frage, auf die wir die Antwort in der Münchner Kirchenzeitung nachlesen können. Worum es sich bei dieser Zeitung genau handelt und worüber sie berichtet, das erzählt uns Susanne Hornberger in ihrem Vortrag.
Die Münchner Kirchenzeitung wurde 1908 gegründet und erscheint seitdem als Abonnement-Zeitung wöchentlich im Erzbistum München und Freising. Inhaltlich umfasst die Kirchenzeitung unter anderem die Einordnung der Kirchen und Weltgeschehen durch Kommentierung, Kultur, Soziales sowie Glaubens- und Lebenshilfe. Sie berichtet primär auf kommunaler und regionaler Ebene.
Susanne Hornberger begann ihre Laufbahn als Redakteurin bei der Tageszeitung DIE WELT, wechselte zum Bayerischen Fernsehen und arbeitete dort neun Jahre bei der Nachrichtensendung „Rundschau“, damit auch für Tagesschau, Tagesschau24, Tagesthemen, ARD-Morgenmagazin sowie Phoenix. 2011 wechselte sie als ARD-Korrespondentin Vatikan nach Rom. 2013 ging Hornberger zurück zum Bayerischen Fernsehen nach oben, arbeitete zunächst in der Redaktion Ausland und Magazine, dann bei in der Redaktion Kirche und Welt. Seit Februar 2016 ist Susanne Hornberger Chefredakteurin der Münchner Kirchenzeitung und Leiterin Print beim Sankt Michaelsbund.

BR – Abendschau – Mittwoch, 23. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Rundfunkplatz 1

Praxisfeld: Fernsehen

Wollen Sie mal die Luft eines Fernsehstudios schnuppern? Hautnah den Moderatoren zusehen? Den Technikern von Licht und Ton, Kamera und Telepromptern über die Schulter schauen? Bei einer Livesendung mit den gewissen Unwägbarkeiten dabei sein? Dann seien Sie Gast bei der Aufzeichnung von Abendschau – Der Süden und die Abendschau! Und vielleicht hat Herr/Frau Moderator/in nach der Sendung noch ein paar Minuten Zeit für Ihre Fragen. Vor der Stunde im Studio bekommen Sie noch ausführliche Informationen über die Arbeit in Redaktion und Studio im Allgemeinen und im Besonderen zur Redaktion Landesberichte. In einem kurzen Film wird gezeigt, wie die Abendschau entsteht. Im Anschluss daran können Sie Abendschau – Der Süden und die Abendschau live im Studio erleben. Die Sendungen beginnen um 17:30 Uhr und enden um 18:30 Uhr. Die Teilnehmerzahl für diese Exkursion ist auf 35 Personen beschränkt.

Sonja Ettengruber – Die Freistunde – Mittwoch, 23. Januar 2019 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

"Print, yes we can!" Freistunde ist die junge Marke der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, deren Hauptverbreitungsgebiet in Niederbayern und der Oberpfalz liegt.
Die Redaktion Freistunde betreut verschiedene Produkte, Veranstaltungen und Aktivitäten für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt steht eine sechsseitige Zeitung als Beilage in der Gesamtausgabe (Auflage rund 124 000 Exemplare). Die Freistunde-Zeitung erscheint wöchentlich unter dem Slogan: "Am Freitag ist Freistunde". Das Konzept der Freistunde wurde mittlerweile national und international ausgezeichnet. In der Redaktion arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Redakteuren, Grafikern und Marketingexperten.
Sonja Ettengruber leitet die Redaktion Freistunde. Die Redakteurin, Verlagsfachwirtin, Dipl. Medienfachwirtin und Kirchenmusikerin ist seit 1986 in verschiedenen Funktionen für die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung tätig.

Leschs Kosmos mit Prof. Harald Lesch – Freitag, 25. Januar 2019 – 8:30 Uhr - Bavariafilmplatz 7, 82031 Grünwald

Praxisfeld: Journalismus

Harald Lesch macht wissenschaftliche Hintergründe zu brisanten Themen transparent. Er deckt auf, was wir wirklich wissen und wo Theorie und Spekulationen beginnen. Auch scheinbar Unerklärliches stellt er auf den Prüfstand. »Leschs Kosmos« vermittelt Wissen zu aktuellen und relevanten Entwicklungen verständlich und unterhaltsam. Nutzen und Risiken neue Techniken sind ebenso Thema wie die Frage nach dem freien Willen oder nach der Zukunft des Universums.

Astrophysiker, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Naturphilosoph - Harald Lesch ist in vielen Professionen ein Profi. Er führt durch die Terra X-Reihe „Faszination Universum“ und moderiert auf ZDFneo die Sendung „Frag den Lesch“. Mit dem im Februar 2016 gestarteten YouTube-Kanal Terra X Lesch & Co erobert er neue Zielgruppen mit beachtlichem Erfolg. Zudem ist er noch Professor für Physik an der LMU München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie.

Harald Lesch studierte Physik und Philosophie in Gießen und Bonn und promovierte am Max-Planck-Institut für Radioastronomie. 1994 habilitierte sich Lesch an der Universität Bonn mit einer Schrift zum Thema „Galaktische Dynamik und Magnetfelder“. Seit 1995 ist Lesch Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik an der Universitätssternwarte der LMU München. Lesch wurde vor allem durch seine Fernsehauftritte in der Öffentlichkeit bekannt. Den Anfang seiner Medienkarriere machte er als Moderator von „alpha-Centauri“ auf dem Sender BR-alpha; seitdem moderierte er zahlreiche Wissenschaftssendungen und kürzere Sendereihen. Sein Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse, vor allem aus den Bereichen der Physik und Philosophie, einem breiten Publikum verständlich zu machen.

Kathrin Hartmann und Michael Meyen (Moderation) - Medienrealität live – Montag, 28. Januar 2019 – 19:00 Uhr - Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Journalismus

Was macht der Journalismus aus Büchern und Filmen, die die westliche Lebensweise radikal in Frage stellen und damit (implizit oder explizit) Alternativen zu dem fordern, was heute unseren Alltag bestimmt? Anders gefragt: Ist es möglich, Kapitalismuskritik über die Umwege Wissenschaft und Dokumentation in die Massenmedien zu bringen – auch im Internetzeitalter die einzige Öffentlichkeitsebene, die allgemeine Sichtbarkeit und damit Relevanz und Handlungsdruck garantiert? Was wird aus Kritik an Umweltzerstörung im globalen Süden und am Konsumverhalten des Mittelstandes, wenn sie durch die Filtermechanismen des Mediensystems gelaufen ist?
In der Veranstaltungsreihe Medienrealität live spricht Kathrin Hartmann über die Erfahrungen, die sie mit dem Dokumentarfilm „Die grüne Lüge“ und dem gleichnamigen Buch (2018 erschienen bei Blessing) gemacht hat. In Buch und Film geht es um Greenwashing – um den Versuch von Organisationen und Unternehmen, ihre Arbeit und ihre Produkte als ökologisch unbedenklich darzustellen, obwohl die Realität eine ganz andere ist. Wie jeder Film und jedes Buch war und ist auch „Die grüne Lüge“ auf die Massenmedien angewiesen, um nicht in der Flut an Neuerscheinungen unterzugehen (in Deutschland allein 80.000 Bücher im Jahr!). Hat das Wissen um die Medienlogik bei diesem Projekt eine Rolle gespielt? Und: Welche Botschaften hat der Journalismus ausgewählt? Gab es Unterschiede zwischen Mediengattungen und einzelnen Redaktionen? Welche Folgen haben diese Erfahrungen für die nächsten Projekte von Kathrin Hartmann?

Marcus da Gloria Martins – Polizei München – Dienstag, 29. Januar 2019 – 16:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

Mittlerweile hat Marcus da Gloria Martins sogar seine eigene Facebook-Fanseite - seit den traurigen Ereignissen vom 22. Juli in München ist der Pressesprecher der Münchner Polizei bekannt für seine souveräne Krisenkommunikation und das Gesicht der Münchner Polizei. In seinem Vortrag berichtet er von der Kommunikation in solchen Ausnahmesituationen, von der Veränderung durch digitale Kommunikationskanäle und von seinem Arbeitsalltag im Münchner Polizeipräsidium.
Das Team der Pressestelle des Polizeipräsidiums München versteht sich als Service-Dienststelle; als Mittler zwischen Presse/Öffentlichkeit und den einzelnen Dienststellen des Polizeipräsidiums München. Die Mitarbeiter dieser Dienststelle unterstützen die Ermittlungsdienststellen bei Anfragen der Medien und sind Ansprechpartner für Pressevertreter. Die Pressestelle gewährleistet eine "Rund um die Uhr Erreichbarkeit" sowie eine Betreuung der Medienvertreter an außergewöhnlichen Tat- oder Unfallorten vor Ort.

Martin Blickhan & Jörg Neunecker – RTL2 – Mittwoch, 30. Januar 2019 – 12:00 Uhr – Oettingenstraße 67, B001

Praxisfeld: Öffentlichkeitsarbeit

"RTL II - Zeig mir mehr!" Das ist seit Frühjahr 2016 der Claim des TV-Senders aus Grünwald bei München. RTL II lebt das Motto im TV, in vielen Online-Angeboten, den Social Media, auf jungen Events, aber natürlich auch bei der Zusammenarbeit. Hinter den Kulissen wirken viele Unternehmensbereiche zusammen und machen den Sender zu dem, was er ist. Wie die kommunikative Begleitung der Sender-Aktivitäten abläuft und worauf es dabei ankommt erklären Martin Blickhan, Leiter der Programmkommunikation RTL II, und Jörg Neunecker, Leiter Unternehmenskommunikation & Vertriebsmarketing RTL II & El Cartel Media.
RTL II ist seit 1993 on air und hat ein Team von 200 Mitarbeitern. Der TV-Werbevermarkter El Cartel Media ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Senders und beschäftigt 40 Festangestellte. RTL II positioniert sich als Deutschlands Reality-Sender Nr. 1. Die Doku-Soaps bei RTL II zeigen hautnah das echte Leben, Daily Soaps begeistern die Zuschauer über Mediengrenzen hinweg. Hinzu kommen erstklassige Serien und Kinohighlights. Hochwertige Reportagen und Magazine bieten eine spannende Vielfalt an faszinierenden Themen. Die RTL II News sind bevorzugte Nachrichtenquelle bei jungen Zielgruppen.
Martin Blickhan ist Leiter der Abteilung Programmkommunikation bei RTL II und bereits seit 2010 für das Unternehmen tätig. In seiner Funktion verantwortet er die Öffentlichkeitsarbeit für alle Programminhalte von RTL II. Zudem ist die Zuschauerredaktion in seiner Abteilung angesiedelt. Zuvor war der diplomierte Sportwissenschaftler und PR-Fachwirt für die Kölner Agentur ZAMCOM als PR-Berater tätig. Jörg Neunecker ist Leiter Unternehmenskommunikation & Vertriebsmarketing für RTL II und den Werbezeitenvermarkter El Cartel Media. Er ist bereits seit 2008 bei RTL II tätig. Als PR-Consultant arbeitete er zuvor drei Jahre bei Trimedia Communications in Frankfurt und München. 2005 schloss er seinen Diplom-Medienwirt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ab.

Jacquelline Fuller - Google.org – Donnerstag, 14. Februar 2019 – 18:00 Uhr - Oettingenstraße 67, B001

Jacquelline Fuller, die die philanthropische Arbeit von Google leitet, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Technologie dabei helfen kann, die drängendsten Herausforderungen der Welt anzugehen. Sie wird darüber sprechen, wie KI wirksam eingesetzt und erfolgreiche Teilhabe an einer technologisierten und automatisierten Welt für alle Menschen sichergestellt werden kann. Im Anschluss zum Vortrag wird es die Möglichkeit für eine kurze Fragerunde geben.
Google.org, der philanthropische Arm von Google, hat eine langjährige Erfahrung in der Unterstützung technologiegetriebener, aber auf den Menschen fokussierten Lösungen für globale Herausforderungen. Mit dem neu gelegten Schwerpunkt auf “AI for Good” steht dabei die Frage im Mittelpunkt, wie künstliche Intelligenz neue Wege bieten kann, um Probleme anzugehen und das Leben der Menschen signifikant zu verbessern. Als Unterstützer von Initiativen wie dem “Contract for the Web” bringt sich Google.org zudem aktiv in die Diskussionen über die Zukunft des Internets ein.
Jacquelline Fuller leitet seit 2007 Google.org, den philanthropischen Arm von Google, der mit jährlich mehr als 200 Millionen Dollar innovative gemeinnützige Organisationen unterstützt, die Technologien einsetzen, um komplexe globale Herausforderungen anzugehen und mehr Möglichkeiten für alle zu schaffen. Vor ihrer Tätigkeit bei Google war Jacquelline Deputy Director of Global Health bei der Bill & Melinda Gates Foundation. Während ihrer Zeit bei der Gates Foundation zogen Jacquelline und ihre Familie nach Delhi, Indien, wo sie eine 300 Millionen Dollar umfassende Gesundheitsinitiative startete. Jacquelline diente auch als Redenschreiberin für den US-Gesundheitsminister Dr. Louis Sullivan. Sie studierte Politikwissenschaft an der UCLA und Public Policy an der Kennedy School in Harvard. Sie ist Mitglied im Vorstand von GiveDirectly.


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