Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IFKW)
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Aktuelle Forschungsprojekte

Munich Science Communication Lab (MSCL)

Das Munich Science Communication Lab verbindet Wissenschaftskommunikation, die in den Medien und der Öffentlichkeit stattfindet, mit der zugrunde liegenden Forschung in verschiedenen Fachdisziplinen sowie mit der kommunikationswissenschaftlichen Forschung zu Wissenschafts- und Gesundheitskommunikation. Es vereint Expert:innen der LMU vom Institut für Kommunikationswissenschaft (IfKW), vom Rachel Carson Center für Umwelt und Gesellschaft (RCC), sowie aus Medizin, Biologie, Geowissenschaften und Physik. Hinzu kommen als Partnerinstitutionen das Naturkundemuseum BIOTOPIA, das Deutsche Museum und die Mediaschool Bayern. Im Fokus der experimentellen Praxis und Forschung steht das Thema „Planetary Health“ als eines jener Themen, die wissenschaftlich hochkomplex und transdisziplinär zugleich sowie gesellschaftlich von globaler Tragweite sind. Die VolkswagenStiftung fördert das Munich Science Communication Lab im Rahmen ihres Programms „Wissenschaftskommunikation hoch drei“ zunächst für fünf Jahre mit insgesamt vier Millionen Euro. Prof. Dr. Constanze Rossmann und Dr. Julia Serong sind Mitglieder des MSCL Executive Board. Dr. Julia Serong ist Research Director des MSCL.
Weitere Informationen unter: www.mscl.de

Mobile Health im gesundheitlichen Verbraucherschutz (MogeV)

In einem vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geförderten Projekt beschäftigen wir uns damit, wie Betreuungspersonen am besten über die Prävention von Kinderunfällen und Notfallmaßnahmen informiert werden können. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf das Potenzial mobiler Medien. Projektleiterinnen sind Prof. Dr. Constanze Rossmann, Prof. Dr. Doreen Reifegerste (Universität Bielefeld) und Dr. Paula Stehr. Lyn Ermel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt.
Publikationen/Vorträge:

  • Stehr, P., Reifegerste, D., Rossmann, C., Lindemann, A.-K. & Schulze, A. (2021, September 30-Oktober 1). Making a virtue out of necessity? Online focus groups with parents of young children, professional caregivers, and intermediaries. Annual Conference of the Methods Division of the German Communication Association (DGPuK), How Covid-19 Affects Communication Research, Wien, Virtual Conference.
  • Stehr, P., Reifegerste, D., Rossmann, C., Caspar, K., Schulze, A. & Lindemann, A.-K. (2021, November 17-19). Theorien, Determinanten und digitales Tailoring. Ein Systematic Review zu effektiver Kommunikation in der Kinderunfallprävention. 6. Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation, Virtual Conference.

Kommunikation zu COVID-19 an jüngere Zielgruppen

Im Rahmen des Projekts “Unterstützung der Kommunikation zu COVID-19, insbesondere der Online- und Social-Media-Kommunikation” haben wir für und finanziert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) evidenzbasiert eine Kommunikationsstrategie zur corona-bezogenen Kommunikation an jüngere Zielgruppen entwickelt. Das Projekt wurde von Prof. Dr. Constanze Rossmann geleitet und unter Mitarbeit von Dr. Anne Reinhardt (Universität Wien) und Winja Weber, M.A. durchgeführt.

Coronavirus-related Crisis Communication, Information Seeking and Media Effects (CoreCrisis)

Im Rahmen des Projekts beschäftigen wir uns mit dem Zusammenspiel zwischen behördlicher und medialer Kommunikation sowie dem Informationsverhalten der Bevölkerung im Rahmen der Coronavirus-Pandemie. Wir haben mehrere Befragungen und Inhaltsanalysen der medialen Berichterstattung durchgeführt, anhand derer das Zusammenspiel von Krisenkommunikation, Informationsverhalten und Medienwirkungen genauer sowie integriert betrachtet werden kann. Das Projekt wurde von Prof. Dr. Constanze Rossmann geleitet und unter Mitarbeit aller Erfurter Mitarbeiterinnen durchgeführt.

Publikationen/Vorträge:

  • Wiedecke, A., Brill, J., Rossmann, C., Stehr, P., Reinhardt, A., Temmann, L. J., Weber, W. & Wendt, K. N. (2021, November 17-19). Themenverdrossenheit in der COVID-19-Pandemie. Mehrmethoden-Design zur Analyse der TV-Berichterstattung und ihrer Wahrnehmung durch Rezipierende. 6. Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation, Virtual Conference.

Entwicklung von ergänzenden Informations­materialien für Ärzt:innen im Krisenfall (ERIM)

In dem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten und vom Robert Koch-Institut (RKI) geleiteten Projekt ERIM wurde Informationsmaterial, welches niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in außergewöhnlichen biologischen Gefahrenlagen unterstützen soll, um ein gutes Krisenmanagement zu fördern, entwickelt und evaluiert. Das Projekt, das bis März 2021 lief, umfasste die Durchführung von qualitativen Interviews und Fokusgruppen mit medizinischen Expertinnen und Experten unter der Leitung des RKI sowie eine Experimentalstudie zur Evaluation von Informationsmaterialien unter der Leitung von Prof. Dr. Constanze Rossmann und Prof. Dr. Cornelia Betsch (Uni Erfurt), Projektmitarbeiterin war Winja Weber (Uni Erfurt).

Älter werden in Balance (BZgA)

Von April 2018 bis Mai 2019 förderte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Projekt „Entwicklung einer evidenzbasierten Kommunikationsstrategie zur Förderung körperlicher Aktivität bei älteren und hochaltrigen Menschen in Deutschland". Das Projekt wurde von Prof. Dr. Constanze Rossmann geleitet, Projektmitarbeiterin war Dr. Paula Stehr.

Publikationen

Impfen 60+

Das BMBF-Verbundprojekt Impfen 60+ beschäftigte sich von 2016 bis 2019 mit der evidenzbasierten Entwicklung einer Kampagne zur Steigerung der Impfquote gegen Influenza und Pneumokokken in der Zielgruppe der Thüringer Bürger:innen ab 60 Jahren. Prof. Dr. Constanze Rossmann leitete zusammen mit Prof. Dr. Cornelia Betsch das Teilprojekt zur evidenzbasierten Kampagnenentwicklung und -evaluation, Dr. Anne Reinhardt (Uni Wien) und Winja Weber (Uni Erfurt) waren Projektmitarbeiterinnen. Weitere Partner:innen waren das Universitätsklinikum Jena, das Robert Koch-Institut (RKI) und die Agentur Lindgrün.

Publikationen

  • Weber, W., Eitze, S., Rossmann, C., Betsch, C., Hanke, R. & vaccination60+ study group (2018). Evidenzbasierte Kampagnenplanung: Potentiale und Grenzen. In P. Stehr, D. Heinemeier & C. Rossmann (Hrsg.), Evidenzbasierte | Evidenzinformierte Gesundheitskommunikation (S. 99–112). Nomos.

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